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Test Sony Ericsson W950i

Von Johannes Michel. Publiziert am 11. Januar 2007

Handys mit großem internen Speicher haben noch immer Seltenheitswert. Da wären die beiden Festplattenmodelle i300 von Samsung und N91 von Nokia – und das Sony Ericsson W950i. Während andere Hersteller auf verkleinerte Festplatten setzen, verbaut Sony Ericsson Flashspeicher, der unanfälliger gegen Erschütterungen ist. Aber kann das W950i auch im Test überzeugen?


Kommt mit Bluetooth-Headset für drahtlosen Musikgenuss: W950i von Sony Ericsson.

Auspacken

Das Telefon kommt in der gleichen Verpackung wie das W850i. Es wird sogar eine edle Ledertasche (Siehe Foto) mitgeliefert. Das Headset ist hochwertiger als beim W850i, es handelt sich um das Modell HPM-82 nebst Fernbedienung. Neben der Smartphone-Software-Suite ist auch eine Try-And-Buy CD dabei.
Wenn man versucht, das Telefon zum ersten Mal aufzuladen, dann ist man erstmal überrascht, dass es sich einschaltet und dann konfigurieren will. Das Telefon braucht in etwa die Hälfte der Zeit, die das M600i beim ersten Einschalten benötigt. Die Erstkonfiguration funktioniert auch ohne Einlegen der SIM-Karte.

Der Walkman Musikplayer

Der Import aus der Apple-Software iTunes funktioniert ohne Probleme. Es ist aber darauf zu achten, wirklich nur den Order mit den Tracks der jeweiligen CD in den Music-Ordner auf dem Flash-Speicher zu schieben. Also nicht: AnastaciaFreak Of Nature sondern nur den Order „Freak Of Nature“.
Das Problem, dass das Album-Cover nicht erkannt wurde, bestätigte sich nicht. Dennoch gibt es folgendes Phänomen zu beobachten: Wenn nicht wirklich jeder einzelne Track einer CD in iTunes markiert und nicht für jeden Track ein Album-Cover vom Windows-Explorer definiert wurde, funktioniert es (meistens) nicht, die Album-Cover im Handy anzuzeigen.
Der Walkman-Player im W950i unterstützt das Rating der Tracks, also alles von 1-5 Sterne, danach kann man auch sortieren und blättern. Ebenso kann man einem Song Stimmungen zuweisen, was ziemlich praktisch ist. Auch die Definition eigener Stimmungen ist möglich. Während der Wiedergabe der Songs werden diese auf Wunsch mit Flash visualisiert. Auch der Standby-Bildschirm ist bei der Wiedergabe animiert, ganz oben scrollt der Titel durch die Gegend.
Wenn man den Titel auf dem Standby-Bildschirm mit dem Jog-Dial hervorhebt, werden die Tasten 1-3 mit den Walkman-Zusatzfunktionen belegt. Der Walkman-Player reagiert äußerst schnell auf alle Eingaben. Auch die Cover werden nahezu verzögerungsfrei dargestellt.
Der Klang des W950i ist überragend. Ich betreibe in erster Linie meine großen Sony DJ-Kopfhörer V700 am Handy. Der Klang ist sehr ausgeglichen, transparent und tief reichend in den tiefsten Basskeller, aber auch nur dann, wenn die Musik es hergibt. Der Klang unterscheidet sich tatsächlich von allen anderen Sony Ericsson Walkman Handys. Das W950i ist Klassenbester. Es kann tatsächlich mit den besten MP3-Playern mithalten. Der Touch-Screen, der edle Walkman-Player, die Jog-Dial-Navigation, der Klang: Alles das macht dieses Handy zu einer ernst zunehmenden iPod-Alternative. Außerdem spart man sich das zweite Gerät, denn im W950i ist ja noch ein Handy drin.
Die Equalizer-Einstellungen im W950i sind praxisgerecht, bieten alles von Loudness über Mega Bass bis Party. Leider fehlen die manuellen Einstellungsoptionen.
Wiedergabelisten lassen sich bequem erstellen, man kann durch seine ganze Alben navigieren und die Tracks verwalten und Wiedergabelisten hinzufügen, während man im Hintergrund weiter Musik hört.
Ein tolles Feature, das hier unbedingt erwähnt werden muss ist die „Warteschlange“. Wirklich praktisch! Während der Wiedergabe eines Titels kann jederzeit aus den Tracklisten der nächste ausgewählt werden, ohne dass die bisherige Wiedergabe stoppt. So muss keine Wiedergabeliste verloren gehen und man kann sich so seinen eigenen Spontan-Mix bauen.


Der Walkmanplayer zeigt auch Albumcover an.

Software und Tastatur

Beim Testgerät reagierte die Software in der Regel sehr schnell, es gab keinerlei Probleme und auch keinen systembedingten Neustart.
Die Tastatur verhält sich wie eine normale Handytastatur, nach einiger Eingewöhnungszeit lassen sich damit enorm schnell Texte schreiben. Es werden nicht nur einzelne Worte mit der Texterkennung vervollständigt, sondern auch Satzstücke. Man kann u.a. definieren, zuerst Deutsch nachzuschlagen bei der Texterkennung, dann Englisch. Das ist sehr praktisch, wenn man Anglizismen verwendet bzw. hin und wieder/oft mehrsprachig schreibt.
Die Hürde, um mit dem W950i zum Schnellschreiber zu werden, hängt mit dem Bedienkonzept zusammen. Für die meisten Funktionen werden entweder Jog-Dial und/oder Touchscreen benötigt. Es ist aber nicht immer ganz einfach, beim Tippen auch noch den kleinen Stift in der Hand zu halten.

Der Videoplayer

Der Videoplayer untersützt MPEG4 Video und ebenso Windows Media Video. Die Videoqualität des W950i ist exzellent und es ermöglicht tatsächlich, ruckelfrei Videos mit 30 Bilder pro Sekunde abzuspielen.

Videos kommen folgendermaßen aufs W950i:

1. Xilisoft DVD Ripper Platinum
Dieses Programm ist keine Freeware. Aber dennoch relativ günstig, etwa 30 Euro. Dafür kann man jede (natürlich eigene) DVD in jedes nur erdenkliche Format rippen. Egal, ob kopiergeschützt oder nicht, egal welche Tonspur!
Für das W950i muss unter Profile MP4 – MPEG-4 Video ausgewählt werden.
Rechts unter Video werden Werte zwischen 300 und 400kbit/sek eingegeben – diese Werte haben sich in den Tests als sehr praxisgerecht erwiesen. Das Handy verkraftet zwar noch höhere Datenraten, aber dann kann es sein, dass es einfriert, Anrufe nicht mehr entgegen genommen werden können und hin- und herschalten zwischen den Programmen geht auch nur schlecht, so als würde man mit 256 MB RAM Windows XP benutzen. Rechts unter Audio 128Kbit/sek. auswählen und die Samplingfrequenz auf 48000 stehen lassen.

2. PSP Video 9
Alle PSP-Freaks kennen bestimmt dieses Freeware-Programm. Zunächst die schlechte Nachricht: PSP-Videos können nicht auf dem W950i wiedergeben werden, wenn Sie in „exzellenter“ Qualität, anamorph 16:9 und in AVC vorliegen – da streicht das W950i die Segel. Daher: Mit PSP Video 9 die SP-Profile mit 320×240 Bildpunkten und 29,97 Frames/sek verwenden. Die Videodatenrate sollte auf 384Kbit/sek. stehen.
Tipps: Wenn Videos mit dem Xilisoft Programm etwas ruckeln sollten, 29,97 Frames unter VIDEO eingeben, es hängt mit dem Quellmaterial zusammen, ob 30 Frames oder 29,97 zum besseren Ergebnis führen – ausprobieren!

Eine Funktion, die bei vielen Geräten noch immer fehlt, findet sich glücklicherweise im W950i: Es kann zu einer beliebigen Stelle innerhalb des Videos gesprungen werden. Auch der Equalizer steht im Videoplayer zur Verfügung, wie in jeder Anwendung, die Töne von sich geben kann.

Weitere Video-Infos:

  • Dateien funktionieren auch jenseits der Größe von 200MB.
  • Manchmal dauert es einige Sekunden, bis die Wiedergabe startet.
  • Datenraten über 300kbit/sek. fürs Video plus 128Kbit/sek. für den Ton machen das Telefon langsam.
  • Die Verwendung des Stereo-Bluetooth Headset von Sony Ericsson sorgt für Ruckler, Scheinbar kostet das Audio-Streaming viel Rechenleistung.

Opera Browser, RSS-Reader

Beim W950i wird der neueste Opera-Browser eingesetzt. Man kann Webseiten in mehreren Fenstern laden, hin- und herschalten. Besonders nützlich: Wird auf eine Website gesurft, die RSS Feeds anbietet, wird das RSS-Symbol im Browser angezeigt und man kann bequem die Feeds auswählen, die man abonnieren möchte.
Das Handy unterstützt auch Downloads jeglicher Größe. Der Opera bietet dafür einen Download-Manager an – wie auf dem normalen PC.
Dadurch, dass das W950i sehr viel Rechenleistung unter der Haube hat, werden Websites sehr schnell gerendert, auch das Wechseln zwischen den offenen Websites über die Tabs geht ohne Verzögerung.
Der Opera-Browser unterstützt unter anderem Frames, CSS und JavaScript – endlich werden auch Rollmenüs wie z.B. auf Spiegel-Online ohne Probleme realisiert. Die Ausgabe auf dem Bildschirm steht dem großen Opera in nichts nach.
In Verbindung mit dem Browser kann der VERBINDUNGSMANAGER genutzt werden, den man über die SYSTEMSTEUERUNG erreichen kann, er zeigt genau, wie viele Daten gesendet und empfangen worden sind (für alle die, die keine Daten-Flat haben).
Parallel zum Browsen ist es natürlich möglich, Musik zu hören, Emails zu checken oder im Hintergrund etwas herunterzuladen.
Der RSS-Newsreader ist komplett und funktioniert ohne Probleme. Leider kann man nicht (wie beim K800i oder W850i) für einzelne Feeds Download-Regeln festlegen, also: Handelsblatt alle 5 Stunden, Spiegel-Online 2x am Tag.


Instant Messaging auf dem W950i mit Scaanoo.

Akku-Leistung

Da keiner das Handy so schnell aus der Hand legen wird, sinkt naturgemäß die Akkulaufzeit. Wer das w950i wirklich intensiv nutzt, also: Musik hören, Videos gucken, Internet, E-Mails, Office, Termine … muss mit zwei Tagen Laufzeit auskommen.

Radio und Klangqualität

Das Radio läuft sehr stabil. Zum Hören wird das Kabel-Headset benötigt, da das Kabel als Antenne dient.
Zum Thema Klangqualität: Das W950i wurde für AAC Dateien optimiert. Sogar besonders jene, die iTunes encoded hat. MP3s klingen selbst bei hohen Bitraten nicht so klangstark und voluminös wie AACs, die technisch den MP3s überlegen sind. Bei niedrigen Lautstärken und MP3s ist zu beobachten, dass die Wiedergabe etwas verschwimmt. AACs von iTunes klingen absolut ausgewogen, von den Höhen bis in den tiefsten Basskeller mit echtem Tiefbass.

Office-Funktionalitäten / „Sparprogamm“

Das W950i kann getrost als ein „Next-Generation-Smartphone mit High-End-Audio-Player“ bezeichnet werdenn. Benimmt es sich im Audio-Bereich so wie eine Diva, eingebildet und schwer zu bändigen, so gibt es sich im Office-Bereich zugeknöpft. Obwohl es technisch mit dem M600i verwandt ist, hat Sony Ericsson weder das Office-Paket zum Lesen und Bearbeiten von Word, Excel und Powerpoint-Dateien noch den PDF+ Reader drauf gepackt. Dieser Schritt ist kaum nachzuvollziehen.
Das Office-Paket kann entweder vom Sony Ericsson Application Shop oder von der Try-And-Buy-CD mit Kaufoption erworben werben. Den PDF+ Reader gibt es noch gar nicht für das W950i.
Durch das offene Symbian-Betriebssystem kann das W950i natürlich beliebig im Funktionsumfang erweitert werden, allerdings muss dafür investiert werden. Der Lieferumfang entspricht also einer „imaginären“ Luxusvariante des W850i, deswegen, weil der Kalender und die Aufgabenverwaltung vom M600i beibehalten wurden, ebenso wie der leistungsstarke E-Mail-Client, die anderen Dinge aber fehlen und sich leicht über W850i Niveau befinden.
Es ist noch zu erwähnen, dass SE selbst das eindrucksvolle 3D Golf-Spiel des M600i hier nicht mit draufgepackt hat. Hier finden sich die selben Spiele wie beim W850i: Quadra Pop und andere!

Programme installieren/verwalten

Das Installieren der Programme gestaltet sich sehr einfach. Jedes Programm für Symbian ist eine Datei mit der Endung .sis – das ist zu vergleichen mit einem „selbst entpackenden, selbst ausführenden Setup, wie es das unter Windows gibt“. Zuerst das W950i per USB-Kabel mit dem PC verbinden, in den Telefonmodus versetzen und dann die PC Suite starten. Auf dem Hauptbildschirm auf den Installationsassistenten klicken, das gewünschte .sis File auswählen und los geht’s!
Die Installation wird auf dem Telefon fortgesetzt. Leider kann man nicht auswählen, in welchen Ordner das neue Programm installiert werden soll. Alles kommt unter „Extras“. Manuell verschieben ist aber möglich.
Zum Programme installieren gibt es noch einen weiteren Weg: Telefon mit PC verbinden, in den USB-Modus versetzen, das gewünschte .sis File oder mehrere .sis Files nach Wunsch auf den Flash-Speicher in ein gewünschtes Verzeichnis verschieben. Dann Verbindung trennen. Im Telefon unter Systemsteuerung „installieren“ wählen, die gewünschten .sis Files markieren und installieren.
Java Programme lassen sich ohne die geringsten Probleme installieren. Es können alle Programme verwendet werden, die schon auf allen Nokia-Telefonen und auf allen Sony Ericsson Telefonen liefen. Nebenbei hat das W950i die neuesten Java-Bibliotheken installiert und ist in dieser Hinsicht das modernste und leistungsfähigste Java (J2ME) Gerät. Nokia und Sony Ericsson sind führend auf diesem Gebiet, wobei Sony Ericsson meiner Meinung nach Nokia in der Entwicklung augenblicklich davoneilt.
Es sollte noch erwähnt werden, dass das W950i Open GL ES kann (Nokia und Sony Ericsson sind die Vorreiter, die N-Serie von Nokia kann auch meistens Open GL ES). Die leistungsfähige Grafik-Engine kann cutting-edge 3D Games realisieren – hoffentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch Quake und andere Spiele von Open GL auf Open GL ES portiert werden.

Netzwerk-Fähigkeiten/Empfang

Alle Netzwerk-Fähigkeiten entsprechen denen des M600i. Auch mit dem W950i kann man die Internet-Verbindung des Bluetooth-Fähigen PCs teilen und über Bluetooth und den PC ins Internet gehen.
Das W950i kann auch mit dem Programm floAt (eine geniale PC-Suite für SE, das die Möglichkeiten der SE-eigenen Suites um Längen übertrifft) betrieben werden, damit kann man wirklich alles tun.
Was den Empfang betrifft, so ergibt sich ein zwiespältiges Bild. Der Empfang scheint stark schwankend zu sein, zumindest suggeriert das die Anzeige. Ich verwende T-Mobile. Während ich vorher mit dem W850i immer volle Balkenanzahl bei UMTS Indoor hatte, zeigt das W950i immer mindestens ein Balken weniger an und verabschiedet sich auch früh von UMTS und wechselt auf GSM. Positiv ist, dass Verbindungen trotzdem sehr stabil sind und die UMTS Datenrate erst bei 1-2 Balken einbricht. Das W950i kann, wenn es in UMTS eingebucht ist, parallel zum Telefongespräch Downloads fortsetzen und Internet-Verbindungen aufrecht erhalten.

Fazit

Das W950i ist das neue Flaggschiff-Walkman-Telefon von Sony Ericsson. Wem die fest eingebauten 4GB Speicher reichen, kann ruhigen Gewissens seinen iPod verkaufen und sich ein zweites Gerät für unterwegs sparen. Hervorzuheben ist auch, dass das W950i die Full-Speed USB 2.0 Schnittstelle hat. Das bedeutet, dass Songs in Rekordgeschwindigkeit und innerhalb von Sekunden kopiert sind. Es gibt kein anderes Handy, das das bietet. Zwar hat das W950i nicht den berühmten Click Wheel, dennoch ist die Bedienung über den hellen und brillanten Touchscreen ebenso intuitiv wie zweckmäßig. Ist es vom Speicher her noch eher mit den kleinen iPods zu vergleichen, hat es von den großen die flüssige Videowiedergabe und die Spiele. Sony hatte bis vor kurzem kein glückliches Händchen bewiesen, was die Angriffe auf Apple belangt. Sony Walkmans lagen und liegen noch wie Blei in den Regalen der Händler, nicht zuletzt das Einschießen auf das ATRAC Format und die lange und beharrliche Weigerung MP3s und AACs nativ abzuspielen waren ein Grund, dass sich die Konsumenten abgewendet haben. Wie ist es da eine Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet im 50/50 Joint-Venture es zu gelingen scheint, Apple nennenswerte Marktanteile abzujagen – mehrere Millionen Walkman-Handys wurden bislang verkauft.
Es ist wirklich besonders herauszuheben, dass es Sony Ericsson geschafft hat, dass Apple iPod Benutzer ihre Musik 1:1 auch auf das W950i bringen können, inkl. Album-Cover aus iTunes, inkl. AAC Format in allen iTunes-Spielarten (natürlich spielt das W950i keine Files ab, die man aus dem Apple Shop gekauft hat). Beim Klang schafft das W950i auf jeden Fall das iPod Niveau zu toppen.
Das W950i ist sicherlich ein hervorragendes SMARTPHONE neben den Walkman-Fähigkeiten, aber im Gegensatz zum M600i fehlen einige Anwendungen. Will man das W950i auf das Niveau des M600i bringen, sind nicht unerhebliche Zusatzinvestitionen nötig.
Die Erfahrungen mit Smartphones haben gezeigt, dass diese bis heute in Punkto Akkulaufzeit, Sende-/Empfangseigenschaften und Gesprächsakustik normalen Handys nicht das Wasser reichen können, in diesen Punkten ist das W850i beispielsweise viel besser.
Die Software im W950i ist erstaunlich ausgereift, scheinbar ist es das ausgereifteste Symbian/UIQ Handy von Sony Ericsson im Augenblick. Neustarts „für bessere Performance“ wie beim M600i bleiben erspart.

Negativpunkte:

  • Der berühmte „Zurück“-Button im Walkman-Player, der einen ganz zurück wirft, statt eine Ebene zurück.
  • Das Fehlen von Office-Anwendungen und PDF sowie der Push-Email-Funktionalität.
  • Das Fehlen der Always-On-Funktionalität bei IMAP Mail-Accounts, damit man seine E-Mails auch ohne Zusatzsoftware ala Blackberry ohne Zeitverzögerung bekommt.
  • Mehr Prozessorpower für das W950i oder für jeden Nachfolger.
  • Weniger Software-Bugs.
  • Ausgereifte Telefonfunktionen eines W850i gehören auch in ein W950i! Beispiel: Automatische Tastensperre, Uhr und SMS/E-Mail Notifikationen im Standby.
  • Telefonprofile fehlen ganz, wie „Besprechung“, „Draußen“

Information: So testet Vieraugen Handy.

Disziplin Prozentpunkte
Lieferumfang / Verpackung 85
Design / Verarbeitung 70
Ausstattung 87
Nachrichtenfunktionen 100
Kamera entfällt
Datentransfer 90
Akustik 90
Standby- / Gesprachszeit 67
GESAMTERGEBNIS 89
Simon Giesen (www.scaanoo.de), 11. Januar 2007.

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