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Test Sony Ericsson Vivaz

Von Johannes Michel. Publiziert am 25. Februar 2010

Sony Ericsson versucht mit allen Mitteln, aus dem Tief herauszukommen. Eine ganze Latte an neuen Multimedia-Handys soll dabei helfen. Eines der neuen Modelle ist das Vivaz mit Symbian-Betriebssystem. Wir haben das Handy getestet. Erstmals kam dabei unser neues Testsystem zum Einsatz, das mehr Wert auf Office, Multimedia und auch Praxis legt.

Hinzu-, aber noch nicht ausgelernt
Sony Ericssons Vivaz ist ein schickes Multimedia-Handy, das allerdings zu wenig glänzen kann

Nach langem Warten kommen nach und nach die zuletzt von Sony Ericsson vorgestellten Handys auf den Markt. Eines der ersten wird das Vivaz sein, ein Touchscreen-Modell mit 8-Megapixel-Kamera und HD-Videoaufnahme. Ohne Umschweife, und ohne zu viel zu verraten, können wir schon zu Beginn festhalten: Sony Ericsson is back, muss aber noch einiges tun, um die Konkurrenzfähigkeit wieder herzustellen…


Fotostrecke: Sony Ericsson Vivaz

Lieferumfang

Die Handy-Verpackungen werden immer kleiner – und damit auch der Lieferumfang selbst. Das Vivaz ist hier keine Ausnahme. Neben dem Gerät und seinem Akku legt Sony Ericsson lediglich ein kombiniertes Lade- und USB-Kabel, Headset, Bedienstift und eine Speicherkarte ins Paket. Vor allem vermissten wir eine CD mit Software – so muss sich der Vivaz-Käufer die PC-Suite zur Verbindung von Handy und Computer erst bei Sony Ericsson herunterladen. Auch eine Tasche oder gar eine Tischstation lässt der Lieferumfang vermissen. Das kostet dem Vivaz zu Beginn unseres Tests schon einige wichtige Punkte.


Klares Design mit Rundungen: Das Vivaz gefällt…

Design und Verarbeitung

Beim Design des Vivaz hat sich Sony Ericsson viel Mühe gegeben und endlich wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Durch die abgerundeten Ecken liegt das Gerät zu jeder Zeit gut in der Hand und wirkt dünner, als es eigentlich ist. Denn immerhin misst es 12,5 Millimeter in der Dicke und ist damit um 2,5 Millimeter massiger als viele Konkurrenzprodukte. Höhe und Breite liegen mit 107 und 52 Millimeter dagegen auf dem Niveau ähnlicher Produkte. Geradezu sensationell ist das Gewicht von nur 97 Gramm, was für ein Smartphone mit einer solchen Highend-Ausstattung sensationell ist.
An der Oberseite des Vivaz befindet sich, wie beim Satio, die Taste zum Ein- und Ausschalten, die auch zum Wechseln der Profile dient. Links verbaut Sony Ericsson Kopfhöreranschluss (3,5-mm-Buchse) und USB-Port. Dieser dient auch zum Laden des Gerätes. Eine Fastport-Schnittstelle gibt es nicht mehr. Sony Ericsson bricht damit mit einer langen Tradition. Klar, viele Nutzer haben sich am großen Fastport gestört, durch den Verzicht auf ihn passen allerdings zahlreiche Zubehörteile, die Sony Ericsson vertreibt, nicht mehr ans Vivaz. Wer zu Hause eine Musikstation mit einem solchen Anschluss stehen hat, wird sich den Umstieg auf das Vivaz sicherlich zweimal überlegen. Während die Unterseite keinerlei Anschlüsse oder Tasten aufweist, finden sich rechts die Lautstärkenwippe sowie zwei Auslöser – einer für die Video- und einer für die Fotokamera. Die Rückseite ziert neben dem Sony-Ericsson-Logo und der Kamera ein Schriftzug, der auf die HD-Fähigkeit des Vivaz hinweist.
Gelungen ist Sony Ericsson die Verarbeitung. Obwohl das Vivaz vollständig aus Plastik besteht, wirkt es nicht billig, sondern wertig. Selbst bei kräftigem Druck lässt sich dem Gehäuse kein Knarzen entlocken, auch der Akkudeckel sitzt bombenfest. Einziger Nachteil: Sony Ericsson verwendet Hochglanzlack, so dass das Gerät schnell fettig und speckig aussieht. Da heißt es: Putztuch mitführen.

Ausstattung: Telefonie/Daten

Das Sony Ericsson Vivaz funkt dank Quadband-GSM nahezu überall auf der Welt. Für Videotelefonie und schnelle Datenübertragung steht HSPA (HSDPA und HSUPA) zur Verfügung. In gut versorgten Gebieten ist somit auch das Übertragen von Fotos oder der Empfang von Internetradios kein Problem. Auf Kurzstrecke kommuniziert das Vivaz über Bluetooth und WLAN. Per Bluetooth können auch Dateien versendet und empfangen werden, außerdem ist der Betrieb eines drahtlosen Stereo-Headsets möglich (A2DP). Auch die GPS-Navigation beherrscht das Vivaz, allerdings installiert Sony Ericsson außer Google Maps keine passende Navi-Software – diese müssen sie nachkaufen.

Ausstattung: Hardware

Das Display des Vivaz misst in der Diagonale 3,2 Zoll. Zum Vergleich: Das Satio verfügt über ein 3,5-Zoll-Display, das Aino kommt auf drei Zoll. Es kann 16,7 Millionen Farben mit einer Auflösung von 360 x 640 Pixel anzeigen. Somit ist das Display nicht HD-tauglich, sondern liegt unter der benötigten Auflösung. Für die Darstellung von Fotos und Videos genügt die Pixelanzahl aber vollkommen. Farben werden naturgetreu angezeigt, einzelne Bildpunkte sind nicht zu erkennen.
Ein Hauptaugenmerk muss beim Vivaz natürlich auf der Touch-Funktion liegen. Sony Ericsson setzt nicht auf eine kapazitive, sondern auf eine resistive Komponente. Somit lässt sich der Touchscreen auch mit einem Stift bedienen, dafür gibt es kein Multitouch zur Bedienung mit mehreren Fingern. Insgesamt reagiert der Touchscreen besser als beim Satio, allerdings ist er manchmal zu unsensibel und rührt sich erst auf den zweiten Versuch. Als Feedback lässt sich eine Vibration in mehreren Stufen einstellen.
Unter dem Display hat Sony Ericsson drei Hardware-Tasten verbaut, zwei zum Abheben beziehungsweise Auflegen und eine zum Aufrufen des Hauptmenüs (mittlere Taste). Zum Tippen von Nachrichten und Texten dient eine virtuelle Tastatur, die in mehreren Varianten zur Verfügung steht. Standard ist eine alphanummerische Tastatur, die an eine gewöhnliche Handytastatur angelehnt ist. Daneben gibt es eine kompakte und eine vollwertige QWERTZ-Tastatur, wobei sich erstere aufgrund der viel zu kleinen Tasten nicht empfiehlt. Die vollwertige hingegen hat das Problem, dass das Texteingabefenster sehr klein geraten ist und nur wenige Textzeilen anzeigen kann. Eine Eingabehilfe, die auch sinnvolle Korrekturvorschläge unterbreitet, fehlt bei den QWERTZ-Tastaturen. Die optional angebotene Handschrifterkennung ist wenig praxistauglich.
Beim Speicher knausert Sony Ericsson diesmal nur intern – dort stehen im Auslieferungszustand nur knapp 60 MByte zur Verfügung. Im Lieferumfang liegt allerdings eine microSD-Karte mit acht GByte Speicherplatz. Sony Ericsson bleibt sich als seiner neuen Linie treu und verwendet keine M2-Karten mehr, sondern setzt auf das weit verbreitet microSD-Format.

Ausstattung: Software

Das größte Problem des Vivaz dürfte sein Betriebssystem sein. Nach der Abkehr von Symbian UIQ (letzte Modelle G700 und G900) setzt Sony Ericsson wie schon beim Satio auf Symbian S60 5th Edition, optimiert für Touchscreen-Smartphones. Das System wirkt trotz der moderneren Neugestaltung von Sony Ericsson arg angestaubt und wird von langen Listenmenüs dominiert. Wer noch nie ein Handy mit diesem System genutzt hat, wird eine längere Einarbeitungsphase benötigen und Symbian als wenig intuitiv empfinden. Aber Symbian hat auch seine Vorteile. Zum Beispiel gibt es massig Freeware-Programme zum Nachinstallieren, eine restriktive AppStore-Politik wie bei so manchem anderen Anbieter existiert nicht. Über Sony Ericssons Online-Shop, die Playnow Arena, können Sie sich neue Programme herunterladen, ebenso finden Sie auf zahlreichen Seiten im Internet Futter fürs Vivaz.
Auf zwölf Symbole aufgeteilt ist das Hauptmenü, alternativ lässt es sich als Liste anzeigen. In den Untermenüs müssen Sie sich dann durch Listen wälzen. Viele Einstellungsmöglichkeiten befinden sich auf der zumeist eingeblendeten Optionen-Taste – dies kommt noch aus den Vorgängerversionen beziehungsweise aus Zeiten, als Touchscreens noch kein Thema waren. Auch natives Scrollen, also das Anstupsen von Listen, ist nicht möglich. Nokia hat das bei seinen Modellen N97, N97 mini und 5800 XpressMusic per Softwareupdate nachgerüstet; somit besteht die Hoffnung, das Sony Ericsson ebenfalls nachziehen wird.
Komplett sind die Nachrichtenfunktionen des Vivaz. Hier profitiert das Gerät wiederum vom Symbian-Betriebssystem. So können Sie mehrere Mailkonten verwalten, direkt im Nachrichtenmenü richten Sie POP3- und IMAP-Zugänge ein. Auch Pushmail über Exchange-Server ist möglich, hierfür verwendet Sony Ericsson einen Clienten von Roadsync. Dieser findet sich allerdings nicht im Nachrichtenmenü, sondern im Organizer.
Auch die PIM-Funktionen sind symbian-typisch auf hohem Niveau. Das Vivaz kann unbegrenzt Kontakte verwalten und verfügt über eine vollwertige Kalendersoftware, die auch Serientermine und Aufgaben verarbeiten kann. Ebenso gibt es eine Notizenfunktion. Kontakte, Kalender, Aufgaben und Notizen lassen sich über die PC-Suite von Sony Ericsson mit einem stationären Outlook am PC abgleichen, über Roadsync funktioniert dies auch mit einem Exchange-Server. Bei beiden Optionen konnten wir keine Probleme feststellen, das Vivaz ist in diesem Bereich also voll Office-tauglich.
Das große Aber: Sony Ericsson installiert nur eingeschränkt funktionsfähige Office-Programme. Mit Quickoffice können Sie Dokumente und Tabellen nur anzeigen, aber nicht bearbeiten oder selbst erstellen. Sogar der Adobe Reader wird nach 14 Tagen kostenpflichtig. Natürlich können Sie sich jeweils die Vollversionen kaufen, eine solche Grundausstattung sollte ein Highend-Gerät wie das Vivaz aber von Haus aus mitbringen.


HD-fähig: Das Vivaz nimmt Videos in 720p auf.

Multimedia: Kamera

Sony Ericsson spendiert dem Vivaz eine 8,1-Megapixel-Kamera. An die zwölf Megapixel des Satio kann die Ausstattung also nicht heranreichen, außerdem fehlt der echte Blitz. Für Licht sorgt eine kleine LED-Leuchte, die nur die Betriebsmodi An oder Aus kennt und sich nicht in einen Automatikmodus schalten lässt. Die Bildqualität geht in Ordnung, allerdings wirken Außenaufnahmen manchmal zu farblos, Innenaufnahmen sind aufgrund der schwachen Leuchte problematisch. Videos nimmt das Vivaz in kleiner HD-Auflösung mit 1280 x 720 Pixel auf. Die Qualität gefällt und reicht durchaus an Samsungs I8910 HD heran. Der Ton allerdings wird deutlich zu leise aufgezeichnet. Eine Sekunde Video verbraucht übrigens etwa ein MByte Speicherplatz. Testbilder finden Sie in unserer Fotostrecke, ein Testvideo können Sie hier herunterladen (ca. 30 MByte).

Multimedia: Internet

Im Vivaz läuft der Standardbrowser des Symbian-Systems. Obwohl er, genau wie das ganze Betriebssystem, nicht wirklich aktuell ist, unterstützt er die Anzeige von Flash-Animationen und -Videos. Im Vollbildmodus, der allerdings bei jedem Neustart des Browsers neu zu aktivieren ist, macht das Surfen auch Spaß – allerdings gehört der Browser nicht zu den schnellsten Vertretern seiner Art. Viele Optionen sind nur über ein langes Listenmenü zu erreichen, RSS-Feeds verstecken sich kompliziert unter „Optionen – Wechseln zu – Webfeeds“. Das ginge auch komfortabler, in gewöhnlichen Handys integriert Sony Ericsson diese ins Medienmenü. Gut funktioniert mittlerweile das Scrollen durch lange Webseiten.

Multimedia: Player

Der Musikplayer des Sony Ericsson Vivaz ist funktional, leider verzichtet der Hersteller aber auf den für viele Käufer wichtigen Equalizer. Die Erfahrung, die der Hersteller über Jahre mit seinen Walkman-Handys gesammelt hat, spiegelt sich im Vivaz nur in Ansätzen wieder – ja, die Musikfunktionen wirken doch arg beschnitten. Das ändert nichts daran, dass sich der Player gut bedienen lässt und auch eine gute Klangqualität bietet. Gleiches gilt für die Videowiedergabe. Hier spielt das Vivaz seine Displayqualität aus, allerdings dürfte das Display für dauerhaftes Filmgucken noch etwas größer sein.

Multimedia: Unterhaltung

Wichtig ist Sony Ericsson die Integration von sozialen Netzwerken. Direkt auf einem der fünf Startbildschirme (siehe später im Test unter „Praxis: Bedienung“) legt Sony Ericsson einen Twitter-Clienten ab, der zwar wenige Zusatzfunktionen bietet, aufgrund der Geschwindigkeit und Darstellung aber überzeugen kann. Unter „Anwendungen“ findet sich zudem ein Facebook-Programm. Auch zwei Spiele gibt es: Rally Master und SSX3. Kostenlos in der Playnow-Arena, Sony Ericssons Online-Shop, steht zudem QuadraPop, eine Tetris-Variante, bereit. Das Spieleangebot für Symbian ist insgesamt gut, auch Java-Programme laufen – allerdings sollten sie für die Touchscreen-Bedienung optimiert sein. Und das ist oft noch nicht der Fall, da der Spielemarkt sich auf gewöhnliche Handys sowie Android und iPhone konzentriert. Weiterhin sind der WorldMate, ein Programm für Reisende, sowie eine Wasserwaage installiert. Durch die Playnow-Arena lassen sich jederzeit weitere Anwendungen herunterladen, auch das manuelle Herunterladen und Installieren aus dem Internet ist möglich.

Praxis

Als Telefon kann das Vivaz auf ganzer Linie überzeugen. Selten konnten wir eine dermaßen gute Gesprächsqualität feststellen wie beim jüngsten Sony-Ericsson-Spross. Auch der Freisprecher gefällt, selbst auf höchster Lautstärke war kein Scheppern festzustellen.
Auch die Standbyzeit geht in Ordnung. Sony Ericssons utopische Werte von 430 Stunden Standby und 13 Stunden Gesprächszeit konnten wir zwar nicht erreichen. Wir erreichten bis zu fünf Tage Standby. Chip Handy kam bei der Messung der Gesprächszeit auf drei Stunden, 49 Minuten. Das ist ein ordentlicher, aber kein Top-Wert. Vorsicht: Bauen Sie eine WLAN-Verbindung auf und schließen Sie nach dem Surfen nicht den Browser, sondern fahren ihn lediglich in den Hintergrund, hält das Vivaz die Verbindung aufrecht, was zu hohem Akkuverbrauch führt. So kann das Gerät leicht über Nacht einen vollen Akku leersaugen.
Die Bedienung des Vivaz hat im Test insgesamt gefallen. Entscheidend für den Nutzer dürfte aber sein, woher er kommt – meint: Welches Handy hat er zuvor genutzt. Der Umstieg von gewöhnlichen Geräten ohne Touchscreen dürfte leichtfallen, iPhone- und Android-Nutzer werden für den Touchscreen des Vivaz allerdings nur ein müdes Lächeln übrig haben. Zum Beispiel fehlen das native Scrollen, das Anstupsen von Listen, Gestenbewegungen und Multitouch. Entnervt mussten wir auch feststellen, dass es scheinbar keine Möglichkeit gibt, dem Symbian-System diverse Macken abzugewöhnen. Dazu gehört zum Beispiel der Mehrfachklick in den Optionenmenüs und im Dateimanager. Hier wählen Sie mit einem Klick eine Funktion aus, mit einem weiteren wird sie gestartet. Dies zieht sich allerdings nicht konsequent durch. Auch die fünf Startbildschirme des Vivaz wirken eher aufgesetzt. Sie können zwar hier ein eigenes Verknüpfungsmenü belegen, Twitter-Nachrichten lesen, den Musikplayer steuern und Favoritenkontakte schnell anrufen. Es fehlt allerdings eine Business-Funktionalität, die beispielsweise Termine und Geburtstage darstellt. Diese Terminanzeige gibt es lediglich dann, wenn Sie den Standby-Modus von Sony Ericsson abschalten und durch die Option „Ganze Seite“ oder „Navigationsleiste“ ersetzen. Dann allerdings steht nur noch ein Startbildschirm mit sechs Verknüpfungen zur Verfügung.
Das Vivaz ist zurzeit in Online-Shops ab 350 Euro gelistet und wird demnächst auf den Markt kommen. Der Preis geht für ein Telefon mit dieser Ausstattung in Ordnung. Sony Ericsson hat erstmals die Hochpreispolitik aufgegeben – und so wird das Vivaz sicherlich bald für deutlich unter 300 Euro zu haben sein.


Seitenansicht des Vivaz: Extra Tasten für Foto- und Videoaufnahme.

Fazit

Im Vergleich zum ersten Symbian-S60-Handy von Sony Ericsson, dem Satio, weiß das Vivaz durchaus zu gefallen. Die Verarbeitung ist gut, das Design schick. Für eigene Kopfhörer gibt es eine 3,5-mm-Buchse, der Touchscreen reagiert für eine resistive Komponente gut. Es bleiben die Unzulänglichkeiten des Betriebssystems, die fehlenden Office-Funktionen und auch eine sinnlose Beschneidung des Musikplayers. Somit wird dem Vivaz die Note „sehr gut“ knapp verwehrt. Wer übrigens eine Hardware-Tastatur benötigt, kann auf das Vivaz Pro warten, das ebenfalls noch im ersten Halbjahr 2010 erscheinen soll.

Testnote: gut (78,7 Prozent)

Information: So testet Vieraugen Handy

Disziplin Prozentpunkte
Lieferumfang 45
Design / Verarbeitung 92
Ausstattung 82
Multimedia 72
Praxis 82
GESAMTERGEBNIS 78,7

Fotostrecke: Sony Ericsson Vivaz

Pro:

  • gute Ausstattung mit HSPA und WLAN
  • sehr gute Verarbeitung
  • optimale Telefoneigenschaften
  • viel Speicherplatz dank microSD-Karte mit acht GByte
  • brauchbare Kamera mit HD-Videoaufnahme

Kontra:

  • Gehäuse anfällig für Fingerabdrücke
  • Symbian-Schwächen
  • manchmal träger Touchscreen
  • keine Office-Vollversionen
  • fehlende Optionen und Funktionen wie Blitz und Equalizer

Infos und Einblicke finden Sie in unserem Video zum Test:

Johannes Michel, 25. Februar 2010.

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