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Software-Test: Outlook-Erweiterung Xobni

Von Johannes Michel. Publiziert am 28. Juni 2010

In den meisten Büros steht ein Rechner mit Microsofts Bürosoftware Outlook. Noch immer ist die Funktionalität dieses Programms unerreicht. Wer noch nicht die neueste Version 2010 einsetzt und mit Outlook 2003 oder 2007 arbeitet, wird sich oftmals über die schlechte Integration der Suche oder über die mangelnde Verknüpfung von zusammen gehörenden Mails beklagen. Abhilfe schafft das kleine Programm Xobni.

Posteingang rückwärts
Xobni: Sinnvolle Funktionen, aber sehr verspielt

Outlook-Tools gibt es haufenweise. Die wenigsten erhöhen die Produktivität des Anwenders. Xobni, rückwärts für Inbox (das englische Wort für Posteingang) macht vieles gut und bringt endlich auch die sozialen Netzwerke in Outlook – dürfte aber von der Arbeit ablenken. Ist die Software dennoch zu empfehlen?

Xobni ist zunächst einmal, und das wird viele Anwender freuen, kostenlos erhältlich. Es integriert sich nach der einfachen und problemlos durchlaufenden Installation in Outlook und wird rechts neben „Outlook Heute“ beziehungsweise dem E-Mail-Fenster angezeigt. Die Größe lässt sich dabei stufenlos verändern – insbesondere Nutzer eines Breitbildmonitors wird das erfreuen. Nach der Installation muss sich Xobni allerdings erst einmal durch Ihren Outlook-Datenbestand wühlen, was einige Zeit dauern kann.

Klicken Sie anschließend auf eine E-Mail, sucht sich Xobni die Infos zum Absender sowohl aus Ihrem Adressbuch als auch aus sozialen Netzwerken zusammen. Unterstützt werden Twitter, Facebook und LinkedIN (US-amerikanische Version von Xing), das manuelle Hinzufügen von Diensten ist nicht vorgesehen. Auch die letzten Konversationen mit dem betreffenden Kontakt zeigt Xobni übersichtlich an, außerdem erhalten Sie Infos über die zuletzt ausgetauschten Dateianhänge und zu Personen, mit denen dieser Kontakt in Verbindung steht. Die Voraussetzungen für eine sinnvolle Integration sind daher Konten bei Twitter und Facebook. Dann kann Xobni auch die letzten Statusupdates Ihrer Kontakte in den sozialen Netzwerken anzeigen, und Sie sparen sich den Umweg über den Browser. Auch Statistiken führt Xobni zuverlässig. So können Sie sich darstellen lassen, mit welchen Kontakten Sie die meisten E-Mails austauschen und wie lange bestimmte Kontakte im Schnitt zur Beantwortung einer Mail benötigen.

Pro-Version für 30 US-Dollar

Wer überlegt, Xobni wirklich professionell einzusetzen, sollte sich die Plus-Version für 29,95 US-Dollar anschauen. Sie bietet eine noch bessere Suche, auch über mehrere Outlook-pst-Dateien. In den Suchergebnissen tauchen nun auch Kalendereinträge, Aufgaben und Links auf. Außerdem integriert Sie sich ins Fenster zum Verfassen von E-Mails und schlägt schon nach der Eingabe eines Buchstabens passende Kontakte vor.

Fazit

Xobni ist ein ordentliches Tool, um Outlook um einige Funktionen zu erweitern. Es läuft flüssig und problemlos, einen Geschwindigkeitsverlust in Outlook gibt es nicht. Auch die Statistiken und Zusatzinfos zu Kontakten gefallen. Lediglich die Oberfläche wirkt sehr verspielt und lädt zur „Nebenbeschäftigung“ ein, was von der wirklichen Arbeit ablenken kann. Ansonsten ist Xobni absolut zu empfehlen. Xobni Plus können Sie übrigens nach der Installation von Xobni acht Tage kostenfrei ausprobieren. Die Version ohne Plus können wir eher Privatanwendern empfehlen, Profis und Vielmailer sollten die Plus-Version einsetzen. Und ein kleines Manko noch zum Schluss: Xobni steht lediglich in englischer Sprache zur Verfügung.

Mehr Infos: Xobni-Internetseite

Johannes Michel, 28. Juni 2010.

Zahlreiche Statistiken und weitere Infos erstellt Xobni im Hintergrund.

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