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Erster Eindruck: Sony Ericsson W850i

Von Johannes Michel. Publiziert am 3. Juni 2006

Hier ist er nun: Der erste Slider von Sony Ericsson. Nachdem das Unternehmen bei Barrenhandys ganz vorne mit dabei ist und bei den Swivelhandys die Spitzenposition einnimmt, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch ein Sliderhandy auf den Markt kommen würde. Wir haben das W850i einem Kurztest unterzogen.

Und ein weiterer Walkman
Das W850i wird das erste Sliderhandy von Sony Ericsson

Seit dem Siemens SL55 oder der D-Reihe von Samsung erfreuen sich Sliderhandys immer größerer Beliebtheit. Nicht erst seit gestern warten nicht nur die Fans der Marke Sony Ericsson auf einen Slider des schwedisch-japanischen Joint-Ventures. Hier ist er nun: Das W850i. Wir haben es uns ein bisschen genauer angeschaut.

Fotostrecke: Sony Ericsson W850i

Fotostrecke: Neuvorstellungen W850i, Z550i, W710i und Z710i von Sony Ericsson

Edel, edel, edel
Ein Mini-Slider, wie es noch das Siemens SL55 war, ist das W850i keineswegs. Mit knapp 115 Gramm Gewicht liegt es doch ordentlich in der Hand, gegen seinen Bruder W900i ist es aber ein Leichtgewicht. Unter dem Display hat Sony Ericsson eine Walkman-Taste angebracht, die im Musikbetrieb leuchtet und Lichteffekte zu den Bässen zeigt. Das Steuerkreuz wurde vollständig neu gestaltet, lässt sich aber etwas umständlich bedienen, der Nutzer muss noch zu viel Kraft investieren.
Der Schiebemechanismus ist gut austariert, die Tasten auf der Innenseite weisen einen ordentlichen Druckpunkt auf. Eine Sondertaste für die Videotelefonie wurde weggelassen – zu wenig wird dieses Feature zum aktuellen Zeitpunkt genutzt. Die Rückseite ist Eleganz pur. Im aufgeschobenen Zustand kann man auf der Rückseite glänzendes Metall erkennen, in das der Walkman-Schriftzug eingraviert wurde. Nicht nur aus diesem Grund hinterlässt das W850i einen sehr stimmigen Eindruck.

Ausstattung: top
Die Ausstattung hat sich zu den Modellen der Vorgängergeneration kaum verändert. Sony Ericsson baut ins W850i 64 MByte Speicher ein, auf der Oberseite befindet sich ein Kartenslot, der Memory Stick Pro Duo’s aufnehmen kann. Eine Karte mit einem GByte (!) liegt bereits im Lieferumfang. Die Walkman-Software wurde vollständig umgestaltet und ist jetzt schwarz hinterlegt. Neu ist auch: Der Player kann, sofern diese Informationen beim Synchronisieren am Rechner mit übertragen wurden, die Cover zu Musikalben anzeigen.
Die weiteren Ausstattungsmerkmale gehören bei Sony Ericsson mittlerweile zum Standard. Bluetooth und Infrarot sind mit dabei, auf UMTS wurde beim neuesten Musikhandy auch nicht verzichtet.

Starkes Display, neue Menüschriftart
Das Display des W850i überzeugte uns vollständig. Fotos werden absolut natürlich wiedergegeben, ein Sensor regelt zudem die Helligkeit, je nach Umfeld. Die Menüführung hat sich nicht gewandelt, allerdings verwendet Sony Ericsson jetzt eine neue Menüschriftart, die peppiger als die alte daher kommt. Schade: Im geschlossenen Zustand gibt es keine Displayuhr, wie auch beim W900i schaltet es vollkommen ab. Die Tasten des Sliders leuchten in sanftem Weiß, die Walkman- und Funktionstasten im Musikbetrieb in Orange.

2 Megapixel mit Schwächen
Einen Rückschritt hat Sony Ericsson beim Kameramodul gemacht. Weder Autofokus noch Makromodus finden sich hier. Das sorgt dafür, dass die Fotos der Kamera deutlich schlechter werden als die der Modelle K750i, W800i oder W900i. Auch die Fotoleuchte liefert schwächere Ergebnisse als bei den genannten „Vorgängern“. Das soll nicht heißen, dass sich das W850i für’s Fotografieren disqualifiziert – keineswegs. Allerdings gibt es doch deutlich bessere Geräte, die mehr als nur Schnappschüsse produzieren. Wer also ein Musik- und Fotohandy haben möchte, sollte nach wie vor auf’s W900i zurückgreifen.

Überzeugende Akustik
Der Akustiktest hingegen verlief geradezu grandios für den neuen Slider. Weder der Nutzer noch der Gesprächspartner hatten Grund zum Klagen. Die Verständigungsqualität ist top, der Freisprecher liefert klare und schepperfreie Ergebnisse. Und das Beste: Im eher ruhigen Raum reichte uns ein Drittel der Lautstärke des Hörers vollkommen aus. Die bekannten Akustik-Probleme einiger Sony Ericsson-Telefone sollten also mit dem W850i nicht auftreten.

Fazit: Endlich wird geschoben
Schon der erste Prototyp des W850i, den wir von Sony Ericsson erhalten haben, zauberte uns ein freudiges Lächeln auf’s Gesicht. An einigen Punkten muss natürlich noch gearbeitet werden – so wackelt zum Beispiel der Schiebemechanismus und wir hatten mit einigen Softwareabstürzen zu kämpfen. Bis zur Markteinführung sind aber noch einige Monate Zeit – Zeit, die Sony Ericsson sicher nutzen wird, um einen neuen Referenz-Slider auf den Markt zu bringen. Das Gerät wird knapp über 400 Euro kosten.

Fotostrecke: Sony Ericsson W850i

Fotostrecke: Neuvorstellungen W850i, Z550i, W710i und Z710i von Sony Ericsson

Johannes Michel, 03. Juni 2006.

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